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UNSERE PROGRAMME

                            PROGRAMME 2014-2016

Lohntütenball  3

 „Knalli, Knalli auffe Zeche“

Lassen Sie sich durch das spielfreudige Ensemble mitnehmen auf eine Zeitreise in die 1970er Jahre. Kumpe lAntons Kinder proben den Aufstand und versuchen in dieser schneller und bunter werdenden Gesellschaft ihren Platz zu erobern. Turbulent-humorvolle Geschichten zwischen beginnender Sinnsuche, gesellschaftlichem Wandel und Wiederverzauberung der Welt sowie passende Musik zu den Themen dieses Jahrzehnts sorgen wie immer für gute Laune und Stimmung.

Die Zeitreise macht Stippvisiten beim Abi-Ball, in der Kneipe beim Endspiel der Fußball-WM 1974, besucht eine Frauen-WG und erzählt fiktiv die Besetzung der Zeche Carl, um diese vor dem Abriss zu retten. Der Lohntütenball 3 präsentiert zum Abschluss die Ruhri-Show „Knalli-Knalli auffe Zeche“, angelehnt an die TV-Shows der 1970er, gefüllt mit Schlager und Pop sowie Persiflagen auf die damaligen Publikum-Highlights wie„Klimbim“, „Derrick“, „Star Wars“, „Dinner for One" und "Ekel Alfred".

Kumpel Antons Lohntütenball 2 

"Meine Olle liest Oswald Kolle!" 

Die ultimative SchrägeTypen-Chaos-Ruhri-Bühnen-Super-Sause

Die Ruhrpott-Revue startete am vergangenen Wochenende mit zwei ausverkauften Premierenvorstellungen in Teil 2 der Lohntütenball-Trilogie. Mit anhaltendem Applaus honorierten die Premierenbesucher die neueste Produktion von „Kumpel Anton’s Lohntütenball“. Die spielfreudige Ruhri-Truppe hatte wieder einmal"viel Spass inne Backen" und präsentierte dem Publikum eine humorvolle, spritzige Theater-Revue mit vielen neuen Geschichtchen aus dem Ruhrpott eingebettet und begleitet von fetzigen, kreativen Live-Songs der hauseigenen Ruhri-Band.

Diesmal „beamte“ Universal-Dilettant Schrottie vom Schrottplatz Emscherscheiss das Ensemble in die 1960er Jahre, um zu schauen, ob dieses Jahrzehnt der gesellschaftlichen Veränderungen auch spürbare Auswirkungen auf den Lebensalltag der Menschen hier im Revier hatte.
Protagonist Kumpel Anton, arbeitslos und Opfer der Bergbaukrise, sinniert

mehrfach mit seiner Else im Ehebett über den gesellschaftlichen Wandel in

diesem wilden Jahrzehnt. Aus diesem vertrauten kuscheligem Umfeld leiten sie gekonnt und mit viel Situationskomik die 4 Spielszenen der Inszenierung ein. Der szenarische Bogen wird gespannt über die zentralen Themen der 1960er: Wirtschaftswunder, Abschied vom konservativ geprägtem Denken des  Nachkriegsjahrzehnts, Beginnende Bergbaukrise, Gastarbeiterzuzug,

Jugendprotest einhergehend mit dem Siegeszug von Beat-, Rock- und Hippiekultur. Die bisher scheinbar „heile Welt“ der Menschen im Stadtteil gerät ins Wanken. Die zweieinhalbstündige Zeitreise macht Stippvisiten vor dem Zechentor, bei Schlagerschnulze, Twist, Beatles-Fieber, Hippie-Ära und landet beim Nachbarschaftsfest im Hinterhof, wo durch „Miteinander Reden und Feiern“, wie einst beim Lohntütenball, die meisten Probleme gelöst werden, um sich künftig den neuen Herausforderungen des Lebens stellen zu können.                                                                                      

Kumpel Antons Lohntütenball 1

"Früher war allet besser ?!" 

Die ultimative SchrägeTypen-Chaos-Ruhri-Bühnen-Super-Sause

Kumpel Anton denkt oft an seine Jugend auf’m Pütt und an den „Lohntütenball inne Kneipe“ nach dem der Lohn noch in bar ausgezahlt wurde. Wie war das so damals und was geschähe heute, wenn „im Pott der Bär tanzt“. Ein buntes Spektakel von kurzen Szenen, Kabarett, Songs und schrägen Geschichten quer durch den Ruhrpottalltag.Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Zeitreise durch sechs Jahrzehnte Ruhrpott. Freuen Sie sich auf unser Ensemble und begegnen Sie echten, schrägen Typen. Lassen Sie sich von unseren Zeitenwandlern Captain Knirsch und Schrottie vom Schrottplatz Emscherscheiß begrüßen und in die Vergangenheit beamen. Erleben Sie unsere Protagonisten Kumpel Anton und seine Else im ewigen Geschlechterkampf, den familiären Badetag in der Zinkbadewanne, die Ermittlungen von Kommissar Klaus Haverkrampf zum Sparkastenklau in der Kneipe, den Frauensturm auf die Kneipe, um ihre Männer vorm kollektiven Suff zu bewahren, und vieles mehr was sich um und nach dem Zahltag auf'm Pütt inne Siedlung so ereignet.

PROGRAMMM 2012-2013

KUMPEL ANTON IM MULTI-KULTI-LAND

Das interkulturelle Revue-Theater-Musik-Projekt  wurde am 5.6.2012 offiziell in der Zeche Carl gestartet. Die neue Revue als dritter Teil der Kumpel-Anton-Trilogie wird eine Gemeinschafts Produktion von Ensemble der Ruhrpott-Revue und jungen-alten Menschen unterschiedlichster Herkunft. Aktuell werden die neuen Texte und Spielszenen entwickelt. Themen sind die realen Lebenswelten und Lebensträume von Menschen im kulturellen Schmelztiegel Ruhrpott.  Im Herbst, nach gemeinsamen Proben und Workshops,   werden in Werkschauen ( 20./21. Okt. Kulturmesse Zeche Carl,  18. Nov die bis dahin fertigen Produkte dem Publikum vorgestellt. Die Premiere ist am 17.2.2013 in der Zeche Carl. Weitere Aufführungen der Gesamtproduktion sind im Februar, März, April und münden in dem großen Abschlussfestival am 5.Mai 2013 in der Zeche Carl (siehe Termine)

 

Da ist wieder für alle etwas dabei: wir lassen es wieder kräftig krachen. Neue Songs, neue Spielszenen in spektakulären Szenarien - die Ruhrpott-Revue ist auf Multi-Kulti-Kurs!  Die verbindende Leitstory entwickelt sich um eine deutsch-türkische Hochzeit, die Szenarien-Settings befinden sich an allseits bekannten Treffpunken in Altenessen: Bahnhof AE, Wochenmarkt, U-Bahn, Kaiserpark, Biergarten Karlsplatz. Das Publikum kann sich jetzt schon auf 6 bunte, rasante Spielszenen freuen: 

 

PROGRAMM 2012

KUMPEL ANTON GENIESST DIE RENTE  

Unsere Protagonisten Anton und Ehefrau Else sind beide vom  Wunsch beseelt, endlich ihr Rentnerdasein im Kreise ihrer Lieben genießen zu können. Konfrontiert mit den Realitäten des Alltags und des sozialen Umfelds kommt es dabei unausweichlich zu Störungen ihrer Rentneridylle.

Unsere Bude anne Ecke

Sie gehört genauso zum Ruhrgebiet wie die Tradition des Bergbaus, bloß hat sie das Zechensterben und den Strukturwandel überlebt. Doch muss sie sich jetzt auch den gesellschaftlichen Realitäten anpassen. Mehr und mehr prägen        unsere ausländischen MitbürgerInnen das bunte Treiben vor dem Büdchen. Deshalb unsere Wahl für das Einstiegs-Szenario der Revue. Begleitet von den Klängen des gleichnamigen Songs präsentieren echte Ruhrpott-Typen, was sie unter Heimat,  Strukturwandel und Multi-Kulti verstehen.

                   

Im Schrebergarten

Der Ruhri liebt seinen Schrebergarten über alles. Auch Anton und Else versuchen diese Idylle von Laube, Liegestuhl und Grillwürstchen zu leben. Ja, wenn es da nicht die "lieben" und "bösen" Nachbarn in der Laubenkolonie gäbe, die jeweils ihre Vorstellung von Kleingartenkultur auf ihre Weise interpretieren und mit missionarischem Eifer verteidigen wollen. Da kommt es unausweichlich zu emotionalen Ausbrüchen und humorvoll-grotesken Auseinandersetzungen, die auch noch  durch die Reglementierungswut der Kleingartenvorschriften ihren besonderen Kick bekommen.  

 

Fußball vor der Glotze

Das heimische Wohnzimmer ist des Rentners höchstes Gut. Hier soll der wohlverdiente Ruhestand seine zentrale Heimstatt finden. Doch nach Antons Renteneintritt unterliegen er und Else der grauen Realtät des alltäglichen Allerleis, müssen sie  doch jetzt den ganzen Tag miteinander zurechtkommen. Da gibt es Zoff, ungeklärte Rollenkonflikte, Störfeuer von Nachbarn und Kindern. Fußball vor der Glotze, wenn es BVB gegen Schalke zu sehen gibt, bei Bier und Chips sollen die Wogen glätten und die Harmonie wieder herstellen. Ob das wohl klappt?

 

Zoff auf'm Schulhof

Anton und Else lieben ihre Enkelin Jaqueline über alles. Alarmiert und verängstigt durch das Geschehen auf dem Schulhof werden sie mit dem oft rauhen Lebensalltag der jungen Generation konfrontiert. Gewalt, Mobbing, Armut und Drogen beeinträchtigen zunehmend die Lebensqualität der  Enkelgeneration und führen zu Gefühlskälte und Isolation.      Drastisch wird in dieser Szene dieses Eskalationspotenzial aufgegriffen und dargestellt. Gerade vor diesem traurigen Hintergrund versucht die Jugend eigene Lösungen zu finden und fordert, sich solidarisch einzumischen statt wegzusehen.                   

 

Dat Multi-Kulti-Straßenfest

Wieder nimmt die Szene Schwung vor unserer Bude auf. Der alte Ruhri- Budenbesitzer überlässt seine Bude dem türkischen Nachbarn Kamil. Die ausländischen MitbürgerInnen bestimmen  vermehrt das Geschehen vor der Bude und wollen ein Multi-Multi-Straßenfest organisieren. Die deutschen Nachbarn, auch Else und Anton, sträuben sich zunächst, sich zu beteiligen. Die Integratinsbeauftragte der Stadt versucht die Veranstaltung in ihre Richtung zu lenken, erfährt aber massive Gegenwehr durch die Anwohner. Kamils Frau Ayse nimmt jetzt das Heft in die Hand und treibt die Planung zum Erfolg: einem gemeinsam getragenen Multi-Kulti-Straßenfest im Stadtviertel.   Die Szene endet mit der spektakulären Abschluss-Show, einem bunten Kulturfest als gelebtes Bindungsglied aller im Stadteil wohnenden Nationalitäten.

 

 

2010-2011   

KUMPEL ANTON GEHT IN RENTE

                                     Die Bude anne Ecke

Sie gehört genauso zum Ruhrgebiet wie die Tradition des Bergbaus, bloß hat sie das Zechensterben und den Strukturwandel überlebt. Deshalb unsere Wahl für das   Einstiegs-Szenario der Revue. Begleitet von den Klängen des gleichnamigen Songs präsentieren echte Ruhrpott-Typen, was sie unter Heimat und Strukturwandel verstehen.

                    

Besuch inne Kulturhauptstadt

Oma Else und Opa Anton wohnen in einer kleinen Altbau-Wohnung, 3. Stock ohne Aufzug, in der ehemaligen Zechensiedlung in Essen-Katernberg. Dort hat Anton auf Zollverein im Pütt gearbeitet, die 3 Kinder sind aus dem Haus. Jetzt sind beide im besten Rentenalter und erhoffen sich einen geruhsamen Lebensabend, trotz der massiven Einschränkungen des Alters. Beide, geistig noch topfit, Else aber im Alltag durch eine Gehbehinderung leicht behindert. Schwager Ährwin und seine Erna aus Wuppertal melden sich nach langer Zeit telefonisch zu  Besuch an, weil sie an den Veränderungen der Stadt durch das Kulturhauptstadtjahr 2010 interessiert sind. Die Spielszene entwickelt ihre Botschaft des Strukturwandels im Ruhrpott aus der Mischung von knappen, witzigen Dialogen und Musik-Gesangs-Sequenzen, die die Lebens- und Arbeitssituation von damals und heute skizzieren. Sie spiegelt die  Anpassungsfähigkeit der Menschen im Revier angesichts wechselnder Lebensrealitäten im Spannungsfeld zwischen Kohle und Kultur.                   

 

Bodo, der Ruhrpott-Hippie-Oppa

Bodo,im Ruhrpott aufgewachsen, in einer Bergarbeitersiedlung und durch das Arbeitermilieu geprägt, blickt, kurz vor seinem 60. Geburtstag, auf sein Leben zurück. Er schlüpft in die Maske des nunmehr gealterten Ruhrpott-Hippies und erzählt dem Publikum „aussem Leben, damalsz inne 68er“. Mit viel Wortwitz   und Milieusatire soll dem Zuschauer das Lebensgefühl der Jugend dieser Zeit im Ruhrgebiet, aber auch als Folge der gesellschaftliche Wandel in den Jahrzehnten danach, nahegebracht werden. 68er-Bewegung und Hippiekultur, vorrangig aus der linken Studentenschaft gespeist,trafen auf bodenstämmige, eher konservativ geprägte Ruhrgebietsjugendliche, die dadurch, um zügige Anpassung bemüht, in recht kuriose Alltagssituationen hinein schlidderten. Die Figur „Bodo, der Ruhrpott-Hippie-Opi“ und seine biographischen Erinnerungen stehen symbolhaft für die aktuelle Generation 55plus, die jetzt den Einstieg in das Rentnerdasein bewältigen muss. Kräftig Gegenwind erfährt der alte Hippie durch Else, Anton und seine Enkelin Jaqueline, die ihm den aktuellen Zeitgeist entgegenhalten, so dass die "verklärte Sehnsucht nach alten Zeiten" in die Realität zurückgeführt wird.                    

Pflege(Los) bis inden Tod

Oma Else und Opa Anton wohnen in einer kleinen Altbau-Wohnung, 3. Stock ohne Aufzug, in der ehemaligen Zechensiedlung in Essen-Katernberg. Dort hat Anton auf Zollverein im Pütt gearbeitet, die 3 Kinder sind dort aufgewachsen. Jetzt sind beide über 70 und sie erhoffen sich einen geruhsamen Lebensabend, trotz der massiven Einschränkungen des Alters. Else ist geistig noch topfit, aber im Alltag durch eine Gehbehinderung stark behindert. Anton hat die fortgeschrittene Demenz schon in den Rollstuhl gezwungen, die ambulante Pflegekraft Hertha übernimmt  einmal täglich im Sauseschritt      das Pflege-Not-Programm vor Ort. Sohn Alfons und Schwiegertochter Martha, beide berufstätig und in Wuppertal wohnend, von der 16jährigen Enkelin Jaqueline begleitet, kommen nach ca. 6 Monaten unangemeldet zu Besuch. Die Spielszene entwickelt ihre Botschaft der Hilflosigkeit aus der  Mischung von pantomimischen Sequenzen und knappen Dialogen, die den traurigen Hintergrund der Situation mit Witz und Humor zunächst aufheben, aber dennoch die gefühlsmäßige und gesellschaftliche Not aller Agierender deutlich werden lässt.  

 

Himmel auf Erden - Alternative Wohngemeinschaft 2020

Wieder besuchen die Kinder Oma Else und Opa Anton an Elses Geburtstags-Party. Diesmal jedoch leben die beiden in einem fiktiven Wohnprojekt in einer idealisierten Wohngemeinschaft in einem weiträumigen Mehrgenerationen-

haus mit vielen Gemeinschafts-angeboten und Begegnungs-möglichkeiten. Die Szene spielt im „Treff-Punkt“, dem großen Begegnungsraum für alle             Hausbewohner im Eingangsbereich. Im Gegensatz zur vorherigen Szene, die eine eher düstere Lebenssituation von alten Menschen aufzeigen soll, wird der perspektivische und positive Ansatz des Wohnprojekts 2020 durch eine lockere, beschwingte Atmosphäre hergestellt. Die Ausstattung von Bühne und Kostümen ist hell, bunt und offen. Die Akteure agieren heiter und lebensfroh, mit viel Bewegung, locker und teilweise tänzelnd. Musik, Gesang und tänzerische Bewegungen überlagern die Bedeutung der knappen Dialoge.  Die Botschaft, Lebensqualität und Lebensmut für ältere Menschen durch neue Formen des Zusammenlebens zu bewirken, wird durch die lebensfrohe positive Darstellung deutlich. Der Eingangssong „Wie ein Himmel auf Erden“ zu Szenenbeginn und das Schlusslied,  „der Lebensfreude-Blues“, werden zur WG-Hymne stilisiert, der Zuschauer zum Mit-Swingen und Mit-Singen aufgefordert. Nach dem gemeinsamen Abschlusslied folgt noch die „Abschluss-Demo“, mit der plakativen Vorstellung eines Forderungskataloges für ein besseres Zusammen-Leben der Generationen durch das gesamte Ensemble.

 

WEIHNACHTSREVUE

Ein Ruhrpott-Revue-Special: unsere WeihnachtsRevue. In dekorativem weihnachtlichem Look präsentierte das Ensemble 2011 in heiterer, aber auch in kritischer zum Nachdenken anregender Form, seine Sichtweise des Weihnachtsfestes.

 

    

KUMPEL-ANTON-MUSIK-SHOW

Externe Gastauftritte der Ruhrpott-Revue

Aktuelle Termine werden rechtzeiotig bekanntgegeben!  

 

 


 

 
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